FH Campus Wien | Fachbereich Risiko- und Sicherheitsmanagement | Bachelorstudium Integriertes Sicherheitsmanagement (ISM)

Der Bachelorstudiengang ISM 21 ist mittlerweile in die physische Sicherheit vertieft.

Nachdem wir im Vorjahr bei ISM 20 einen halbtägigen Testlauf gemacht haben, ist es mir heuer gelungen, 9 ExpertInnen einzuladen, die unseren Studierenden Anforderungen an Objektschutzmaßnahmen und Innovationen inbsbesondere aus der mobilen Perimetersicherung und Terrorabwehr näherbringen werden. Damit versuche ich, die Forderung der „Univerity of Applied Sciences“ umzusetzen: unsere Studierenden haben die Chance, theoretisch Erlerntes mit ExpertInnen aus verschiedensten Bereichen und verschiedenen Anforderungen zu messen.

Unter anderem dürfen wir bei dieser Lehrveranstaltung folgende Experten begrüßen:

  • Elad Gadot MA (Corposec) berichtet ua. über die Möglichkeit mobiler Sicherungsmaßnahmen gegen terroristische Angriffe mit Fahrzeugen.
  • Helga Vanek BSc MA (Post AG) erläutert die Anforderungen an die physische Sicherheit in einem Konzern wie der Österreichischen Post AG.
  • Ein Experte des Abwehramtes stellt Anforderungen an materiellen Geheimschutz dar.
  • Der Kommandant einer operativen polizeilichen Spezialeinheit stellt die Anforderungen in der Zusammenarbeit mit polizeilichen Objektschutz vor
  • Zwei Offiziere der Militärpolizei stellen den Schutz Kritischer Infrastrukturen in seinen Eskalationsstufen vor.
  • Roland Popp (RP-Security-Solutions), HaraldHeidemann (Heidemann
    Sicherheitselektronik) und Rene Steinkellner (styx-systems.at) stellen innovative Möglichkeiten (mobiler)
    Freigeländesicherung vor.

Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit zur Diskussion mit den ExpertInnen.

Das Normungs-Komitee 252 „Risikomanagement, Business Continuity Management und Corporate Security Management “ hat nach den neuen ÖNORMen S2412 (Security Management System: Benennungen und Definitionen) und S 2413 (Security Management System: Grundlagen und Prozesse) nunmehr die Leitfäden „Informationssicherheit“ (ÖNORM S 2414-1), Physische Sicheheit“ (ÖNORM S 2414-2) und „Resilienz-Management“ (ÖNORM S 2414-3) beschlossen und zum Druck verabschiedet.

Die Veröffentlichung wird im November 2018 erwartet.

Mit den nun zu erarbeitenden ÖNORMen S 2415-1 (Anforderungen an ein Security Management System) und S 2415-2 (Anforderungen an die Qualifikation des Security-Managers) wird die neue Normenfamilie „Security Management für Organisationen und Systeme“ fertiggestellt werden.

Per 01.10.2018 werden damit die ÖNORM S 2402 „Business Continuity und Corporate Security Management – Business Continuity Management“ und ÖNORM S 2403 „Corporate Security Management – Security Management“ zurückgezogen.

Die neue Normenfamilie definiert nun, dass ein integriertes Security Management System zumindest die Teilbereiche Physische Sicherheit“, „Informationssicherheit“ und „Resilienzmanagement“ umfasst, beschäftigt sich mit den 3 Teilbereichen in Leitfäden und wird mit Normen zur Zertifizierung von Organisationen und Personen finalisiert.

Mit dem Vorliegen der gesamten Normen-Familie rechnen wir mit der ersten Jahreshälfte 2019.

Mario Trutzenberger
(Mitglied des Normungskomitees)

Wir freuen uns, Sie auf unser neuen Homepage zu begrüßen und freuen uns über Anregungen und Kontaktanfragen an office@secfirm.at.