Am 10.04.2019 war Mario Trutzenberger zur Krisenübung der FH St. Pölten in das Trainerteam von Martin Hochreiter (FH St. Pölten) und Paul Trummer (Gaisberg Consulting GmbH) eingeladen.

Das bewährt und bestens geschulte Krisenteam der FH St. Pölten bewältigte gemeinsam mit Verantwortlichen der Bertha-von-Suttner-Privatuniversität in der ganztägigen Simulation nahezu tiefenentspannt ein sowohl für den Krisenstab als auch das Krisenkommunikationsteam äußerst anspruchsvolles Szenario. Und das trotz einiger Neubesetzungen sowohl im Stab als auch dem Kommunikationsteam. Eindrucksvoll wurde bewiesen, dass neben einer homogenen Zusammenarbeit mit Behörden mögliche Auswirkungen von Entwicklungen auf die eigene Organisation vorausschauend erkannt, evaluiert und zu Ende gedacht werden können. De facto waren für alle möglichen Entwicklungen immer adäquate Reaktionen und Lösungen parat.

Das Kommunikationsteam war den journalistischen Anforderungen und Anfechtungen immer gewachsen und hat die Verantwortlichen für die abschließende Pressekonferenz samt heikler Fragen und Einwendungen hervorragend gebrieft.

Es war wieder eine Freude, mit einem so perfekten Team üben zu dürfen.

Heute wurde in der Austrian Standards Normungs-Arbeitsgruppe 252 für Security Management Systeme der Vorschlag für die neue ÖNORM S 2415-2: Security Management System – Anforderungen an die Qualifikation des Security Managers an das Normungskomitee 252 für Risiko-, Business Continuity- und Corporate Security Management verabschiedet. Das Komitee wird den Vorschlag in der nächsten Sitzung diskutieren und […]

Am 05.02.2019 war Mario Trutzenberger eingeladen, ExpertInnen für Notfall- und Krisenmanagement der 9 Steirischen Universitäten und Hochschulen Best-practice-Methoden für die Erstellung und Implementierung eines Notfall- und Krisenmanagement an Einrichtungen des tertiären Bildungsbereiches vorzustellen.
Gestaltung und Implementierung weichen deutlich von jener im Wirtschaftsbereich ab: einerseits in Bezug auf Risiken, andererseits in Bezug auf Meldelinien und Vorfallsauswertung sowie -klassifizierung. Organisationsangepasst und sensibel müssen Awarenessbildung und Implementierung vorbereitet und durchgeführt werden.
Die ExpertInnen waren sich in der an den Vortrag angeschlossenen Diskussion einig, dass es nicht reicht, einem Berater fertige oder generalisierte Handbücher und Übungen abzukaufen, sondern dass es innerhalb des Hochschulraumes auch für jede Organisation eines maßgefertigten Konzeptes bedarf.

FH Campus Wien | Fachbereich Risiko- und Sicherheitsmanagement | Bachelorstudium Integriertes Sicherheitsmanagement (ISM)

Der Bachelorstudiengang ISM 21 ist mittlerweile in die physische Sicherheit vertieft.

Nachdem wir im Vorjahr bei ISM 20 einen halbtägigen Testlauf gemacht haben, ist es mir heuer gelungen, 9 ExpertInnen einzuladen, die unseren Studierenden Anforderungen an Objektschutzmaßnahmen und Innovationen inbsbesondere aus der mobilen Perimetersicherung und Terrorabwehr näherbringen werden. Damit versuche ich, die Forderung der „Univerity of Applied Sciences“ umzusetzen: unsere Studierenden haben die Chance, theoretisch Erlerntes mit ExpertInnen aus verschiedensten Bereichen und verschiedenen Anforderungen zu messen.

Unter anderem dürfen wir bei dieser Lehrveranstaltung folgende Experten begrüßen:

  • Elad Gadot MA (Corposec) berichtet ua. über die Möglichkeit mobiler Sicherungsmaßnahmen gegen terroristische Angriffe mit Fahrzeugen.
  • Helga Vanek BSc MA (Post AG) erläutert die Anforderungen an die physische Sicherheit in einem Konzern wie der Österreichischen Post AG.
  • Ein Experte des Abwehramtes stellt Anforderungen an materiellen Geheimschutz dar.
  • Der Kommandant einer operativen polizeilichen Spezialeinheit stellt die Anforderungen in der Zusammenarbeit mit polizeilichen Objektschutz vor
  • Zwei Offiziere der Militärpolizei stellen den Schutz Kritischer Infrastrukturen in seinen Eskalationsstufen vor.
  • Roland Popp (RP-Security-Solutions), HaraldHeidemann (Heidemann
    Sicherheitselektronik) und Rene Steinkellner (styx-systems.at) stellen innovative Möglichkeiten (mobiler)
    Freigeländesicherung vor.

Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit zur Diskussion mit den ExpertInnen.

Das Normungs-Komitee 252 „Risikomanagement, Business Continuity Management und Corporate Security Management “ hat nach den neuen ÖNORMen S2412 (Security Management System: Benennungen und Definitionen) und S 2413 (Security Management System: Grundlagen und Prozesse) nunmehr die Leitfäden „Informationssicherheit“ (ÖNORM S 2414-1), Physische Sicheheit“ (ÖNORM S 2414-2) und „Resilienz-Management“ (ÖNORM S 2414-3) beschlossen und zum Druck verabschiedet.

Die Veröffentlichung wird im November 2018 erwartet.

Mit den nun zu erarbeitenden ÖNORMen S 2415-1 (Anforderungen an ein Security Management System) und S 2415-2 (Anforderungen an die Qualifikation des Security-Managers) wird die neue Normenfamilie „Security Management für Organisationen und Systeme“ fertiggestellt werden.

Per 01.10.2018 werden damit die ÖNORM S 2402 „Business Continuity und Corporate Security Management – Business Continuity Management“ und ÖNORM S 2403 „Corporate Security Management – Security Management“ zurückgezogen.

Die neue Normenfamilie definiert nun, dass ein integriertes Security Management System zumindest die Teilbereiche Physische Sicherheit“, „Informationssicherheit“ und „Resilienzmanagement“ umfasst, beschäftigt sich mit den 3 Teilbereichen in Leitfäden und wird mit Normen zur Zertifizierung von Organisationen und Personen finalisiert.

Mit dem Vorliegen der gesamten Normen-Familie rechnen wir mit der ersten Jahreshälfte 2019.

Mario Trutzenberger
(Mitglied des Normungskomitees)

Wir freuen uns, Sie auf unser neuen Homepage zu begrüßen und freuen uns über Anregungen und Kontaktanfragen an office@secfirm.at.